Die Kelten


Die Kelten besiedelten den größten Teil Europas über fast 1700 Jahre, während die Griechen den Mittelmeerraum lediglich einige Jahrhunderte beherrschten.

Eine eindeutige Abgrenzung der Volksgruppen der damaligen Zeit ist nicht möglich (Bsp.: die germanischen Mainsueben, die 10/9 v. Chr. am Main und nördlich davon in festen Siedlungen lebten, während gleichzeitig keltische Oppida (Städte) in diesem Gebiet besiedelt wurden).

Anders als die Griechen haben die Kelten keine nennenswerten schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen obwohl sie sogar mehrere unterschiedliche Alphabete zur Verfügung hatten:

das griechische Alphabet
   
das lateinische Alphabet
   
das germanische Runen-Alphabet (Futhark)
   
das Ogham-Alphabet

 

Aufgrund der fehlenden schriftlichen Aufzeichnungen wissen wir fast nichts über die religiösen oder philosophischen Überlegungen der keltischen Gelehrten (Druiden), aber es zeigt sich, dass die keltischen Völker erfinderische und künstlerische Leistungen vollbracht haben, die denen anderer Hochkulturen in nichts nachstehen.

So bleiben von ihnen

- Beiträge zur wirtschaftlichen und technischen Entwicklung, die sich auch heute noch auswirken
- viele keltische Namen für Flüsse und Orte
  -> z. B. Rhein, Ruhr, Lahn, Main, Donau
  -> z. B. London, Genf, Bonn, Mainz
- Sprache, Kunst und Literatur
  -> Gälische Sprachen, die auch heute noch gesprochen werden: Irisch, Schottisch, Manx, Walisisch, Kornisch und Bretonisch
  -> Griechische und römische Statuen von keltischen Kriegern
  -> Keltische Kunstwerke, Münzen und Grabbeigaben
  -> Asterix und Obelix...

...und Menschen, die sich für (keltische) Geschichte interessieren.

 Autor: Michael Hinn

 


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